Offener Brief der Schulsozialarbeit GSS

In einem offenen Brief klagen Schulsozialarbeiter/innen der Geschwister-Scholl-Schule Konstanz die unmenschliche Praxis von Abschiebungen an.

Auszug:
„Als Schulsozialarbeiter/innen, die ihre Arbeit als ethisch fundierte Menschenrechtsprofession verstehen, protestieren wir entschieden gegen diese verantwortungslose und entwürdigende Art des Umgangs mit geflüchteten Menschen. Die an unserer Schule betroffene Schülerin war gut integriert, sie wurde von heute auf morgen aus der Klassengemeinschaft gerissen und jeder Möglichkeit beraubt, sich zu verabschieden. Weiteren Mitschülern/innen droht ein ähnliches Schicksal, sie leben in stetiger Angst und Ungewissheit.
[…]
Da wir glauben, dass alle gesellschaftlichen Institutionen keinen Selbstzweck darstellen, sondern einzig und allein all jenen Menschen zu dienen haben, welche durch ihr Handeln die betreffende Gesellschaft bilden, fordern wir jeden Menschen, der diese Zeilen liest dazu auf, sich immer und überall für das Recht geflüchteter Menschen einzusetzen. Ein staatlicher Gewaltapparat, der derart inhuman handelt, hat jede Berechtigung verloren und verlangt nach Veränderungen und friedlichem Widerstand aller demokratischen, kritischen Bürger.“

PDF: Offener Brief der Schulsozialarbeit GSS

Mit einer Mahnwache machte das Aktionsbündnis am 21.05.14 auf die Abschiebung aufmerksam:

In der Presse:
seemoz.de (30.05.14): Die hundsordinäre Politik der Abschiebung
suedkurier.de (30.05.14): Nachbarschaftsfest am Jugendzentrum: Buntes Treiben und besinnliche Töne